Sportausschuss
Der dickste Brocken geht mit 1,088 Mill. Euro Beihilfe an jene 96 Vereine, die vereinseigene, gemietete oder gepachtete Sportstätten unterhalten müssen. Darin enthalten sind 662.000 Euro für die Unterhaltung der Freiflächen, die von den Vereinen neuerdings nach einem verbindlichen Pflegeplan instand gehalten werden müssen. Die rund 30.000 Euro mehr als im Jahr zuvor sind nach Ansicht des Stadtsportbundes (SSB) noch nicht ausreichend.
Deshalb entwickelte sich während der Beratungen erheblicher Konfliktstoff, denn der Präsident des SSB, Franz Matthies bemängelte, dass die mehrfach geäußerten Wünsche seiner Dachorganisation auf eine angemessene Erhöhung der Zuschüsse von der Verwaltung nicht berücksichtigt wurden. Die Vereine seien mit den Kosten zur Unterhaltung ihrer Freiflächen an Grenzen gestoßen, die aus eigenen Mitteln nicht mehr bewältigt werden können. Er forderte eine städtische Zuwendung von 50 Prozent der tatsächlichen Kosten statt der jetzt gewährten 38 Prozent, wobei der Differenzbetrag 212.000 Euro ausmache. Andernfalls seien jene Vereine, die ihre Anlagen von der Stadt in eigene Regie übernommen haben, gezwungen, sie an die Stadt zurück zu geben.
Die offen gebliebenen Fragen und weitere Einzelheiten wie z.B. ein Zuschuss für die den Klubs entstehenden Beregnungs– und Bewässerungskosten sollen schon in der nächsten Sitzung behandelt werden.
Außerdem gewährte der Ausschuss für den Sportbetrieb Einzelbeträge von insgesamt 270.000 Euro. Davon gehen 220 000 Euro an die Dachorganisation Stadtsportbund/Sportjugend für Personal– und Sachkosten, die in der Geschäftsstelle anfallen oder als durchlaufender Posten von 94 000 Euro für Übungsleiterentschädigungen an die Klubs weitergeleitet werden. 20.000 Euro erhält der Radsportverein 23 für die Durchführung der Radsporttrilogie im Sommer und zusätzlich 15.000 Euro für die damit zusammenhängenden Absperrmaßnahmen im Stadtbereich. Über 8.600 Euro kann sich die Leichtathletik–Gemeinschaft (LG) zur Durchführung des Trainings– und Wettkampfbetriebs freuen und 5.200 Euro erhält die Flughafen GmbH als Pauschalbetrag für die Vorhaltung des Flughafens für luftsportliche Aktivitäten der sieben damit befassten Braunschweiger Vereine. U.E.
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